Theater 2002

Am 20. Januar 2002 ging die diesjährige Theatersaison zu Ende. Wir können auf eine Theatergruppe in Topform und auf fünf restlos ausverkaufte Veranstaltungen zurückblicken. Wieder einmal wurden die Anwesenden nicht enttäuscht und die Akteure zu recht mit reichlich Beifall für ihre Leistungen und Entbehrungen belohnt.

Gerhard Szlamma, Mitglied der Verwaltung des Heimatvereins und ehemaliges aktives Mitglied der Theatergruppe, gab mit dem Stück „Sei doch net so dumm“ sein Regie-Debut. Er trat damit die Nachfolge von Kurt Riffel an und feierte einen rundum gelungenen Einstand. Mit der Wahl des Stückes „Sei doch net so dumm“ und der Umsetzung auf der Bühne wurde wieder einmal genau der richtige Nerv des Publikums getroffen. Es erlebte einen kurzweiligen Theaterabend und ging zufrieden nach Hause.

In den einzelnen Rollen konnte man vertraute Gesichter erkennen. Die Rolle des Opa Zangerl war Hermann Klein förmlich auf den Leib geschrieben und er konnte seine ganzen schauspielerischen Fähigkeiten ausspielen. Traudel Schmitt stand ihm als Irma Kragler in nichts nach. Aber auch Marion Becker, Elke und Wolfgang Henninger, Alexandra Huber, Ulrich Klein, Edith Metz und Kurt Schlindwein konnten ihr Können unter Beweis stellen und trugen somit zum Debut- Erfolg des neuen Regisseurs bei. Gerda Schlindwein hinter der Bühne und Hanni Schlindwein als Souffleuse rundeten die Theatergruppe bei dieser Aufführung ab.

 


von links nach rechts: Ulrich Klein, Kurt Schlindwein, Wolfgang Henninger, Herrmann Klein, Traudel Schmitt, Elke Henninger, Edith Metz, Alexandra Huber, Marion Becker


Leider konnten auch in diesem Jahr nicht alle Kartenwünsche erfüllt werden. Wir bitten um Verständnis, aber mehr als 5 Veranstaltungen können und wollen wir der Theatergruppe nicht zumuten.
Das Publikum bekommt immer nur das fertige Produkt zu sehen. Doch hinter jeder Aufführung stecken eine Menge Arbeit des Regisseurs und auch der übrigen Mitglieder der Theatergruppe. Oftmals müssen persönliche Angelegenheiten in den Hintergrund treten und auch die Familie muss manchmal Rücksicht nehmen. Der Heimatverein freut sich, einen neuen Regisseur gefunden zu haben und auf eine Vielzahl von Akteuren zurückgreifen zu können und bedankt sich hiermit recht herzlich. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und natürlich auch Spass bei der Arbeit. Bei allen 5 Aufführungen haben zahlreiche Helfer für das leibliche Wohl gesorgt. Der Heimatverein bedankt sich hiermit recht herzlich für den Einsatz. Die Einnahmen der 5. Veranstaltung kommen in diesem Jahr übrigens 2 Projekten zugute: Mit einem Teil wird unser Mitglied Dieter Schlindwein unterstützt. Er engagiert sich in Equador. Dort läuft ein Projekt unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Mit dem anderen Teil wird ein Projekt des Heimatvereins unterstützt. Dabei handelt es sich um eine Ausschilderung eines Radweges nach Dettenheim. Dazu folgen zu gegebener Zeit nähere Angaben.